Manuela Maria Uma Pozvek

Gründerin von Sahaté Tantra Yoga

 

 


Mit Sahaté Tantra Yoga beschreite ich meinen persönlichen Lebensweg der Wahrhaftigkeit und der Bewusstwerdung. Es ist ein Freiwerden über die Sinnlichkeit, die Gestaltungskraft und das Erleben der wirklichen Essenz.

 

Tantra bedeutet, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Lebensweise zu vereinen, um diese Essenz zu erforschen. Das Thema meiner Arbeit als Künstlerin und Wissenschaftlerin untersucht, ob tantrische Praxis und östliche Philosophie im westlichen Raum anwendbar sind; eine Kernfrage lautet, ob es sich beim Tantrismus um ein universales Prinzip handelt, das in das westliche Selbstverständnis übersetzt werden kann.

 

Meiner Annahme nach ist die Wahrheit von Tantra und das Praktizieren der Sadhana für jeden Interessierten gerade jetzt von besonderer Aktualität. Die Sadhana von Sahaté Tantra Yoga lässt über Pranayama, Asanas, Meditation und Energieprozesse die eigentliche Präsenz erfahren, die im Alltag bewusst erlebt und integriert werden kann.

 

Im Tantrismus geht es darum, durch die Auflösung der Schichten, mittles laya yoga, über dem eigentlichen Bewusstsein, zur Non-Dualität bzw. zur Erfahrung der Einheit zu gelangen. Mit intensiver Sadhana findet eine Erforschung der Innenwelt statt und daraus folgend eine Befreiung von störenden Gewohnheitsmustern, Konditionierungen, Begrenzungen, Verhinderungsstrategien und alten karmischen Resten. Das Absolute Bewusstsein ist unendlich, daher immer da, in uns, um uns, und es muss weder entwickelt, noch kann irgendetwas verändert werden.

 

Das Prinzip von Tantra Yoga bedeutet, unter anderem das Grobstoffliche in das Subtile überzuführen (nach Kalicharana: sthulam sukshme layah). Die Philosophie von Tantra ist ein Prozess der Selbstverwirklichung in einem spirituellen Kontext, zielgerichtet auf ein Streben nach Höherem im alltäglichen Leben, dazu bietet Sahaté Tantra Yoga ein kraft- und machtvolles Werkzeug für persönliches Wachstum.